Neue Stücke

„WeltInWelt“ - Intermediales Tanztheater über „Die Faltung der Welt“
„WeltInWelt“ am 12. März im Großen Studio der HFG Karlsruhe, 18 und 21 Uhr.
aktualisiert 28.12.2011
Die Welt am Anfang. Eines ist im Anderen. Das Universum dehnt sich. Von Anbeginn an gehört alles zusammen. Grenzen. Innen. Außen. „Jeder noch so kleine Körper enthält eine Welt“ (Leibniz). Bewegung treibt ihn. Elastisch bis zur physischen Grenze. Gespannt bis zur nächsten pulsierenden E-Motion. Lebendiges lebt flüssig. Der Raum wird zur intermedialen Bühne durch eine Videoprojektion auf eine, dem klassischen Rundhorizont entlehnte Projektionsfläche und deren Spiegelung auf dem Tanzboden, und die Sounds bilden einen octophonischen Klangraum, der sich mit, durch und um die Tänzerin herum bewegt. www.weltinwelt.de Premiere / Großes Studio der HfG / ZKM Karlsruhe /
12. März 2010 / 18:00 und 21:00 Uhr /Dauer 20 Min. Inszenierung und Bühne Marcela Snaselova & Yvette Pistor / Komposition Swallow / Tänzerin Gabriela Lang / Video Marcela Snaselova / Projektion & Tracking Paul Modler / Octophonie Frank Bierlein / Print A. Weber / Web J. Nachtrieb
Fotografie:Steffen Wolf,HfG, Karlsruhe, März 2010
"Freiheit tanzt"
"Freiheit tanzt" - eine emotionale Choreografie - Premiere: 8.Nov.09 Fleischmarkthalle. Das Tanztheater Kurzstück wurde für die Kunstausstellung 2o Jahre Mauerfall choreografiert. Die Entstehung wurde angeregt durch die Projektassistentin Birke Brenner, der Kunstsozietät viribus unitis
Vor 20 Jahren tanzte ein getrenntes Volk sich wieder in die Arme. Jetzt denken wir darüber nach und wir fragen uns:
Was sind unsere inneren Fesseln und Beengungen. Jeder hat seine persönlichen Grenzen, Mauern, die er nicht überschreiten kann oder will, oder aber will und nicht weiß wie. In der tänzerischen Auseinandersetzung hat die Choreografin G. Lang ihre Tänzer und Tänzerinnen danach gefragt: Wie sind wir gefangen, wo sind wir unfrei? Wie überwinden wir unsere inneren Defizite. Wo sind Fesseln lösbar, wo ist Freiheit von innen zu gewinnen?
Eine Antwort im Tanz von Katrin:
Ich bin gefangen innerhalb von Grenzen, aber nicht nur das. Ich bin auch eingeengt und beschränkt. Behindert. Meine Bewegungen und Taten nehmen seltsame Formen an. Ich muss mich anpassen und winden und immer wieder mache ich auch den vorgegebenen Einheitsdrill mit. Die Beengung kann sich manchmal auch wie eine Umarmung anfühlen. Man fühlt sich aufgehoben. Aber kurze Zeit später wird der Druck der Umarmung so stark, dass es kaum noch auszuhalten ist. Dann ist es gut, wenn ich mich gedanklich davon lösen kann. Wenn ich merke, dass die Kraft etwas nachläßt, kann ich die Bewegungsfreiheit nutzen, um Veränderungen zu schaffen.
- LIGHTDREAMS -

wunderbares aus Lichträumen / Klangräumen / Tanzräumen ...

TANZTHEATER / CHOREOGRAFIE / KOSTÜME : Gabriela Lang
LICHTRÄUME / BILDSEQUENZEN / PROJEKTION : Wolfgang Petroll
KLANGRÄUME / KOMPOSITION / IMPROVISATION : Luke Stylesk

lightdreams TANZTHEATER ETAGE
Karlsruhe / Kaiserpassage 16 / Treppenaufgang 1. OG
PREMIERE : Sa 31. Mai : 20 Uhr - Weitere Vorstellungen Sa 07. / Sa 14. Juni / jew. 20 Uhr

Eine Künstlerproduktion von LANG PETROLL STYLES in der Tanztheater Etage Karlsruhe 2008

Eckdaten
1981 Erste Tanztheater Produktion des Freien Tanztheater G. Lang
1983 Zusammenarbeit mit dem Wirkstatt-Tanztheater Ensemble
1994 Mitglied im Berufsverband Freie Theater Baden-Württemberg,LAFT
1997 Finanziell unterstützt durch Land BW und Stadt KA