Die Ästhetik

Theorie

 

Theorie

Was gezeigt wird, folgt einer Ästhetik, die berührt, erschüttert, hinterfragt. Mehrdimensionale Handlungsstränge, Prizipien des Traums, der Collage, Montage, cinemaähnliche Cuts finden zum Thema, das Thema zum Tool. Der akustische Raum klärt Geräusch, Klang, Textur, Rhythmus, Onomatopöie, Musikalischer Punkt.

Neben dem Medium Tanz stehen Sprache, Gesang, Pantomime, Film, Projektionen im Raum. Körpersprache, Tanz- und individuelle Bewegungsformen dominieren. Das Individuum in Kontakt mit sich und Anderen. Glückende oder missglückende Versuche, glückliche Zeiten.

Humor und Satire queren. Tänzer sind Persönlichkeiten, die mit Charakter und Eigenarten konkret, physisch auf der Bühne stehen, um dem Perfekten zu entsagen. Ausdruck und Präsenz, Intensität sind maßgebend. Der durchdringende Ensemblegeist weckt Hoffnung, nicht der Star. Jeder Darsteller folgt dem Ruf, zu zeigen, wer er ist, und wie er sich begreift. Alle stehen gleichwertig nebeneinander, jeder hebt sich vom andern in spezifischer Weise ab. Individualisierung statt Einheitskörper ist Programm.